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Puiche [Puicha]

Puiche ist mit seinen 16 Einwohnern der kleinste und zugleich abgeschiedenste Weiler von Sappada. Seine Lage ist mit der des Weilers Ecche fast spiegelgleich, da er sich am Rande der gegenüberliegenden Seite des kleinen Tals des Puichebaches befindet. Der Name des Ortes und des gleichnamigen Baches stammt vom Ausdruck der lokalen Mundart für Buche, ein deutlicher Bezug auf die Baumarten in den oberhalb liegenden Wäldern.

Der Dorfkern konzentriert sich auf der an der Nordseite des Pladnertals hervortretenden Erhebung, zwischen dem Puiche- und Faunerbach. Für eine bessere Ausrichtung zur Sonne orientiert er sich in Richtung Puichebach, auf durchschnittlicher Höhe von 1275 m, und ist damit genau auf gleicher Höhe des Weilers Ecche liegend.

Am Böschungsrand des Puichebaches befindet sich die kleine, der Jungfrau vom Rosenkranz gewidmete Kapelle, einst Mariä-Himmelfahrts-Kapelle, 1901 von Giorgio Piller-Puicher erbaut. Zusammen mit dem nahegelegenen Brunnen wird die Charakteristik zweier dörflicher Hauptelemente für die Gemeinschaft der Einwohner wiederholt, die auch in den anderen Weilern zu sehen ist.

In zurückversetzter Lage auf den Wiesenhängen der Talseite, die sich hier vom Monte della Piana entwickeln, befinden sich einige wenige Wohnhäuser, worunter einige wegen der lokal typischen Art des Einbaus der Balken von Interesse sind, wie das schöne Puichar. Es ist in klassischer Bauweise entstanden, wurde in östlicher Richtung ausgebaut und erfuhr eine Verlegung des Firstes im Zuge seiner Aufstockung.