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Cottern [Kottrn]

Cottern ist einer der kleinsten Weiler von Sappada. Er erscheint wie eine Verlängerung der nahe gelegenen Siedlung Mühlbach, während im Osten die Abtrennung vom Weiler Hoffe durch Wiesenflächen deutlich wird.

Am Straßenrand befindet sich eine kleine der Dreieinigkeit gewidmete Nischenkapelle, die Lexànd(e)rsmaindl genannt wird. Ihre Lage zeigt, wie die alte Straße auf einer niedrigeren Höhe verlief, die hier auch durch die teilweise erfolgte Aufschüttung anschaulich wird. In unmittelbarer Nähe steht ein Brunnen, und in östlicher Randlage, auf der mit Wiesen bedeckten Talseite, befindet sich ein Kruzifix. Diese beiden Bezugselemente machen das Bild des Weilers vollständig. Eine weitere kleine Kapelle befindet sich am Waldrand. Diese wurde von einem Pladner als Votivgabe errichtet, weil er bei einem Unfall im Winter mit heiler Haut davongekommen war.

Die wenigen traditionellen Häuser sind von großem Interesse: Das dr'Idan - s'Spùssn-Haus ist mit dem neben dem Wohnhaus bergwärts liegenden Wirtschaftsgebäude ein Musterbeispiel eines Doppelhauses, das durch einen überdachten Steg miteinander verbunden ist, sowie das klassische s'Tìschlars - Iòcca-Haus und der komplexe Bau des s'Krùmpn - s'Gàigherlan-Hauses, das mit beidseitigen Seitenanbauten beachtlich erweitert wurde.